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Primärforschung für Institute und Insights-Teams

Wir machen Stimmen sichtbar, die sonst keiner erreicht.

Nicht, weil diese Menschen nicht antworten wollen. Sondern weil sie in keinem Panel sind, nicht ans Telefon gehen und nicht für Punkte antworten. Wir fragen sie dort, wo sie ohnehin sind. Primärforschung, keine gecrawlten Daten: Einzelerhebungen, Tracker und Ihre eigenen Fragebogen im Feld — und Simulationen, wo sie tragen.

Referenzen
UBS Sorgenbarometer
Teil des jährlichen Fieldings (vormals Credit Suisse)
gfs.bern erhebt die SRF-Trendumfragen (quartalsweise) auf Boomerang
Innosuisse-gefördert
mit Universität Basel & Johns Hopkins
Institutsmitglied
Swiss Insights
Rekrutierung aufInstagramFacebookTikTokSnapchatLinkedInWhatsApp

Warum das nötig ist

Den Panels gehen die Menschen aus

Kein Argument gegen Panels — eines dafür, die Lücke zu schliessen, die sie hinterlassen. Die Zahlen:

36 % 6 %

Antwortquote in Telefonumfragen, 1997 gegenüber 2018.

Pew Research Center (US)

<1 % 34 %

<1 % der Panelmitglieder lieferte 34 % aller Fragebogen (zehn grösste US-Panels).

comScore, 2006

39 vs. 0.2

Umfragen pro Monat bei erfahrenen Panelteilnehmenden — gegenüber 0.2 in sechs Monaten bei repräsentativ Ausgewählten.

Liljeberg/Krambeer, planung & analyse 1/2012 (DE)

1.5 %3.1 %3.9 %

Durchschnittlicher absoluter Fehler von Wahlvorhersagen: 1970–1990, US 2016, US 2020.

FiveThirtyEight & AAPOR

Mehr zur Validierung — die komplette Forschungsbilanz auf der Boomerang-Ideas-Seite →

Wie wir Teilnehmende erreichen

Drei Unterschiede zur Panel-Einladung

1 · BEVÖLKERUNGSPYRAMIDEnach Ground-Truth-Daten2 · SOCIAL-MEDIA-ABBILDpro Kohorte: Plattform, Format, Zeit65+55–6445–5435–4425–3418–24MännerFrauenein Chip = ein Plattform-Anteil
Schematische Darstellung. Die Pyramide wird nach Ground-Truth-Daten der amtlichen Statistik aufgebaut und nach Alter, Geschlecht und Region geschichtet; das Social-Media-Abbild übersetzt jede Kohorte in die Plattformen, Formate und Zeiten, auf denen sie tatsächlich erreichbar ist – TikTok, Instagram & Co.

01

Micro-Targeting statt Verteiler

Die Zielgruppe wird dort rekrutiert, wo sie ist: GenZ über TikTok, Berufstätige über LinkedIn — nicht aus einer Panel-Liste.

02

Intrinsische Motivation — plus faire Incentives

Die Einladung verspricht Relevanz, nicht Punkte — wo nötig fair pro Minute incentiviert, ausbezahlt nach Qualitätsprüfung.

03

Kürze als Qualitätsmerkmal

Kurze, handytaugliche Module — der Wahrheitsgehalt leidet mit jeder Sekunde zu viel.

Reichweite, Motivation und Kürze sind der Grund, warum die Daten von Menschen kommen, die klassische Feldarbeit nicht mehr erreicht.

Bevor Sie den Einwand bringen

Algorithm Selection Bias

Wer über Anzeigen rekrutiert, bekommt die, die auf Anzeigen klicken. Wer einfach schaltet und nimmt, wer klickt, ist nicht besser als ein Panel, sondern schlechter — der Einwand ist berechtigt. Drei Schichten dagegen:

Homogene Kohorten

Rekrutierung getrennt je Gruppe — der Algorithmus optimiert innerhalb, nicht über die Stichprobe hinweg.

Cross-Quota-Rekrutierung

Alter, Geschlecht und Region gleichzeitig kontrolliert — sonst füllt die günstigste Gruppe die Quote der teuersten.

Gewichtung gegen amtliche Daten

Gewichtet gegen die Daten des nationalen statistischen Amts, nicht gegen eine Panelstruktur.

Dazu kommen Attention Checks sowie Speeder- und Duplikatserkennung in jeder Erhebung.

Was wir nicht behaupten: Repräsentativität per Knopfdruck. Cross-quotiert gibt es für CH, DE und AT — alles andere ist Feldarbeit, vorher besprochen.

Evidenz — human sampling

Geprüft, nicht behauptet

Unabhängig untersucht: UZH-Vorstudie 2022, Validierungsstudie 2023/24 — jeweils gegen ein etabliertes Online-Panel.

81 % vs. 37 %

Bestandene Attention Checks.

Universität Zürich, N = 2'000

42 % vs. 20 %

Bleiben im Studienverlauf statt abzubrechen.

Universität Zürich, N = 2'000

2.91 vs. 3.04

Desirability Bias — niedriger bei Social-Media-Rekrutierten.

Universität Zürich, p = .001

2 von 3

Bei zwei der drei Abstimmungen mit Vergleichswert näher am Endergebnis als die etablierten Institute.

UZH-Vorstudie: 13 Erhebungen, drei davon Abstimmungen

0.25 vs. 3.6

Abweichung in Punkten, Nevada 2024 — interne Auswertung, Einzelfall.

100 % Human Sampling, US 2024

1'000 in 6 Tagen

Feldzeit in der Vorstudie — gegenüber 10 Tagen beim Institut für dieselbe Stichprobe.

UZH-Vorstudie

Diese Zahlen betreffen nur echte Menschen — die Simulation hat eigene Belege, wir vermischen die beiden nicht.

Zum Weiterreichen: Institutsprofil & Methodik (PDF) · alle acht Validierungen auf derBoomerang-Ideas-Seite.

Feldarbeit

So läuft eine Erhebung

01

Fragebogen

Hochladen oder vom Agenten erstellen lassen.

02

Zielgruppe & Quoten

Alter, Geschlecht und Region stellen Sie ein; die Engine steuert nach, bis jede Quote steht.

CH/DE/AT gekreuzt quotiert: genug Frauen zwischen 30 und 44 in jeder Region — die Stichprobe stimmt in den Kombinationen.

03

Befragung

Programmierung, Übersetzung, Mobile-Umsetzung: die Engine — mit Attention Checks, Speeder- und Duplikatserkennung.

04

Ergebnisse

Resultate ab der ersten Antwort live; am Schluss Report als PDF und Rohdaten als Export.

Leistungen

Feldarbeit

Live Social Samples™

Repräsentative Ad-hoc-Erhebung, frisch rekrutiert, quotiert über Alter, Geschlecht und Region. Stichprobe frei wählbar; empfohlen 200–300.

ab CHF 4 pro Complete

DE ab 4, CH/AT ab 5; verbindlich nach dem gratisPre-Test

Externe Umfragen

Ihr Fragebogen in Qualtrics, SurveyMonkey oder Nebu — wir stellen das Feld, auch für lange Instrumente.

Preis in der Offerte

Qual-Rekrutierung

Interviewteilnehmende: gescreent, incentiviert, terminiert.

Pauschal CHF 10–20 pro rekrutierter Person — im Pro-Plan

Brand Tracker

Dasselbe Instrument jedes Quartal, zwölf Markenmetriken — Reporting in Ihrem Design.

Auf Anfrage

Silicon Samples — Simulation

Derselbe Fragebogen, beantwortet in Minuten — für Vorstudien und kleine Budgets. Confidence Guard™ nennt die Plausibilität; wo sie nicht trägt, ein Klick zu echten Menschen.

Deklariert als Simulation, separat ausgewiesen, nie Teil einer menschlichen Stichprobe.

600 Simulationen im Monat inklusive · Pro: unlimitiert · Validierung

Feldzeit in der Regel 3–7 Tage — verbindlich im Angebot.

Abgrenzung — synthetische Vorstudien

Simulieren kann inzwischen jeder

Simulationen bieten viele an. Entscheidend: woran die Simulation hängt — und was passiert, wenn sie nicht genügt.

Woran sie hängt: Primärdaten

Trainiert auf jahrzehntelange Schweizer Umfragedaten von gfs.bern — nicht auf Web-Text.

Gemessen an fünf Studien, die das Modell nie sah: 82.6 % Überlappung* zwischen simulierten und echten Antwortverteilungen — Frontier-Modelle ohne dieses Training: unter 52 %.

Wenn die Simulation nicht genügt

Jede Simulation bekommt eine Note: die Plausibilität, 0 bis 10 — vergeben von einem zweiten, unabhängigen Prüfmodell. Die Richtung:je höher, desto belastbarer. Eine 9 heisst: mit dem Resultat arbeiten. Eine 3 heisst: ab zu echten Menschen.

ab 8.0 — hohe Plausibilität

Die Simulation trägt. Mit dem Resultat arbeiten; vor grossen Budgetentscheiden zusätzlich mit echten Menschen absichern.

6.0 – 7.9 — mittel

Die Rangfolge stimmt, die einzelne Prozentzahl noch nicht — vor dem Budgetentscheid mit echten Menschen prüfen.

unter 6.0 — zu niedrig

Die Simulation reicht nicht — diese Frage gehört zu echten Menschen. Das sagen wir beim Resultat, nicht im Kleingedruckten.

Was ein Pre-Screener allein nicht kann

Die Rekrutierung gehört uns: eigene Kanäle, für jede Studie neu, keine zugekaufte Stichprobe. Deshalb ist «jetzt echte Menschen» ein Knopf, kein neues Projekt — 3 bis 7 Tage bis zum Resultat.

Wer seine Simulation an Panel-Daten misst, erbt die Lücken des Panels. Unsere Referenz: frisch rekrutierte Menschen, kein stehender Pool.

Soweit wir wissen die einzige Schweizer Plattform, die beide Motoren selbst betreibt und laufend gegeneinander misst.

* Die 82.6 % stammen aus Schweizer Validierungsstudien; die Plausibilität misst Konsistenz und Passung — nie Richtigkeit gegen ein bekanntes Ergebnis.

Heute empfiehlt Confidence Guard™ — entschieden wird von Hand. Den automatischen Schritt erforschen wir mit Universität Basel und Johns Hopkins: Forschung, kein Feature.

Mehrfach gefördert durch Innosuisse seit 2020 — aktuell im Projekt «Confidence-Driven Augmentation of Synthetic Survey Data», gemeinsam mit der Universität Basel und der Johns Hopkins University.

Kundenstimmen
«Wir nutzen Boomerang Ideas, um schnell Markt- und Verbrauchererkenntnisse für unsere Kunden und uns selbst zu gewinnen. Das hilft uns, fundierte Entscheidungen zu treffen und Konzepte und Kampagnenideen vorzuschlagen.»
Patrick Glauser · Geschäftsführender Gesellschafter, TMI AG

Kosten und Kontakt

Was ein Projekt kostet

Deutschland ab CHF 4 pro abgeschlossener Antwort, Schweiz und Österreich ab 5. Sie beauftragen direkt — eine Simulation vorher ist möglich, keine Voraussetzung.

Verbindlich wird der Preis mit dem gratis Pre-Test — finden wir Ihre Zielgruppe nicht, gibt es das Geld zurück.

Rechenbeispiel — für Ihre Ausschreibung

Sie brauchen eine Zahl, bevor das Feld gelaufen ist. So rechnen wir:

Ihr Brief
Zielgruppe
mit einer Filterfrage
Markt
Schweiz
n
300
Fragen
6
Unsere indikative Range

CHF 10–15 pro Complete

CHF 3'000–4'500 für n = 300 · exkl. MwSt.

Über dem Grundpreis, weil die Filterfrage die Zielgruppe verengt. Konservativ gerechnet.

Drei Kaufwege — Credits im Paket, auch individuell

Einzelprojekt

nur verbrauchte Credits

Credits
keine im Voraus
Pro
nicht enthalten
Passt für
eine Erhebung

Credits-Pack

CHF 1'950 · 4'950 · 11'950

Credits
2'000 · 5'250 · 13'200 (mit Bonus)
Gültigkeit
12 Monate
Pro
nicht enthalten
Passt für
mehrere Erhebungen

Credits-Pack (Jahresplan)

gleicher Preis, Pro inbegriffen

Credits
gleich viele
Gültigkeit
solange der Plan läuft
Kündigung
jährlich, 30 Tage vorher

1 Credit = CHF 1. Pro: unlimitierte Simulationen statt 600 im Monat, alle Exporte inklusive. Massgebend bleibt die Offerte.

Feldanfrage

Danach: Antwort innert 1–3 Arbeitstagen — Machbarkeit, indikative Range, Pre-Test-Vorschlag. Direkt: hello@boomerangideas.com

Ohne Beratung? Self-Service auf boomerang.ai.
Kurz beantwortet
In welchen Ländern können Sie erheben?

In 21 Ländern, für Mensch und Simulation. DACH cross-quotiert verfügbar (Aufpreis); Länderliste in der Offerte.

Was kostet ein Complete?

DE ab CHF 4 pro abgeschlossener Antwort, CH/AT ab 5 — CH-Gesamtbevölkerung typisch 5–10; verbindlich nach dem Pre-Test.

Wie schnell habe ich Resultate?

Median 3–7 Tage, live ab der ersten Antwort — Self-Service, keine Programmierung.

Und die Simulationen?

Als Pre-Test: indikative Resultate in Minuten, geprüft vom Confidence Guard. Wechsel zu echten Menschen: ein Klick.

Wie stellen Sie die Qualität sicher?

U. a. Attention Checks, Speeder- und Duplikatserkennung, reCAPTCHA, IP-Prüfung. Incentives fair pro Minute, nach Qualitätsprüfung.

Wem gehören die Daten — und wie halten Sie es mit dem Datenschutz?

Datenminimal, vollständig anonymisiert, GDPR- und revDSG-konform. Report und Rohdaten gehören Ihnen — Swiss Software.